Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
descriptionCheckliste
Welches Reiseziel ist das richtige, sind Impfungen oder eine Krankenversicherung für das Ausland nötig? Vor einer Reise müssen Sie an einiges denken.
descriptionReiseapotheke
Ob bei Sonnenbrand oder Durchfall: Mit einer gut ausgestatteten Reiseapotheke kann man den Urlaub unbeschwerter genießen.
descriptionKüstenlandschaft
Krankheitserreger als Souvenir mitbringen: Das will keiner. Wer verreist, sollte sich vorher ausreichend über Krankheiten vor Ort informieren.
descriptionSonne am Himmel mit leichten Wolken
Bei zu viel Sonne drohen Sonnenbrand und Hautkrebs, bei Insektenstichen bestimmte Reisekrankheiten. So können Sie sich davor schützen.
descriptionVerletzung am Fuß wird mit Erste-Hilfe-Maßnahme versorgt.
Zu viel Hitze, die Glasscherbe im Fuß oder eine Qualle berührt – im Urlaub passiert schnell einmal etwas. Die richtige Erste Hilfe verhindert Schlimmeres.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal

So schützen Sie sich vor Sonne und Insekten

Gerade im Urlaub ist es sehr wichtig, sich ausreichend vor der Sonne zu schützen. Denn in vielen Ländern ist die Sonneneinstrahlung stärker und daher unberechenbarer für den Reisenden. Zudem hält man sich im Urlaub meist viel im Freien auf. Dort lauern auch Insekten, die an das Blut der Urlauber wollen und dabei Krankheiten übertragen können.

Im Überblick



Wirkung von Sonnenschutzmitteln

Sonnenschutzmittel sollen mehreres bewirken: Zum einen Sonnenbrand und seine Folgen wie Zellschäden und Hautkrebs verhindern. Zum anderen aber auch die Haut vor vorzeitiger Alterung bewahren. Deshalb enthalten Sie meist eine Kombination mehrerer Wirkstoffe, die sowohl UV-A-Strahlung als auch UV-B-Strahlung absorbieren. Denn UV-B-Strahlen gelten als Ursache für Sonnenbrand, während UV-A-Strahlen die Hautalterung beschleunigen.

Entscheidend für eine ausreichende Wirkung des Sonnenschutzmittels ist der Lichtschutzfaktor. Er gibt an, wie viel länger Sie sich – im Vergleich zum Eigenschutz Ihrer Haut – ohne Sonnenbrand in der Sonne aufhalten können, wenn Sie das entsprechende Sonnenschutzmittel aufgetragen haben. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto länger können Sie sich sonnen. Welchen Lichtschutzfaktor Sie wählen sollten, hängt von Ihrem Hauttyp und vom UV-Index ab. Letzteren erfahren Sie bei den Wetterdiensten. Beachten Sie jedoch: Kein Sonnenschutzmittel kann einen 100-prozentigen Schutz vor Sonnenschäden garantieren. Wichtig ist vor allem, dass es richtig angewandt wird.
↑ nach oben

Richtige Anwendung von Sonnenschutzmitteln

Damit ein Sonnenschutzmittel richtig wirken kann, muss es auch richtig angewandt werden. Seien Sie mit dem Sonnenschutzmittel nicht sparsam. Nur wenn es ausreichend dick aufgetragen wird, kann es seine volle Wirkung entfalten. Sinnvoll ist es auch, sich schon eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad einzucremen.

Besonders im Urlaub, wenn Sie in Meer oder Pool baden, sollten Sie darauf achten, wasserfeste Produkte zu verwenden. Dennoch verringert sich die Wirkung des Mittels durch Schwitzen oder das Abtrocknen mit einem Handtuch. Es ist deshalb wichtig, das Sonnenschutzmittel regelmäßig neu aufzutragen. Cremen Sie dabei besonders die Körperstellen gut ein, die der Sonne stark ausgesetzt sind: etwa Nase, Ohren oder Stirn.

Beachten Sie: Auch wenn Sie ein Sonnenschutzmittel mehrfach auftragen, verlängert sich die Zeit nicht, in der Sie geschützt sind.
↑ nach oben

Auswahl von Sonnenschutzmitteln

Für die Wahl des Sonnenschutzmittels ist vor allem der Lichtschutzfaktor entscheidend, der sich nach Ihrem Hauttyp und dem UV-Index richtet. Daneben kommt es jedoch auch darauf an, ob Ihre Haut eher fettig oder trocken ist. Sonnenmilch beispielsweise – also eine Öl-in-Wasser-Emulsion – ist für fettigere Haut empfehlenswert. Eine Creme – Wasser-in-Öl-Emulsion – ist für trockenere Haut geeignet. Gele sind besonders bei sehr empfindlicher Haut, etwa bei Akne, empfehlenswert. Auch Sonnenöle sind sehr hautfreundlich. Sie sind jedoch meist nur mit geringem Lichtschutzfaktor erhältlich und damit nicht für jeden Hauttyp geeignet.

Salben, Pasten oder Lippenstifte mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor können zusätzlich auf besonders empfindliche Körperstellen aufgetragen werden.
↑ nach oben

Behandlung von Sonnenbrand

Ist es trotz Sonnenschutz einmal zu einem Sonnenbrand gekommen, kann die richtige Behandlung Linderung verschaffen. Bei einem leichten Sonnenbrand reicht es meist aus, die betroffenen Stellen zu kühlen. Sie können das mit feuchten Umschlägen oder kühlenden Cremes und Gels aus der Apotheke tun. Bei Schmerzen kann ein leichtes Schmerzmittel Linderung verschaffen. Sind Blasen entstanden, sollten diese keinesfalls geöffnet werden. Kommen weitere Beschwerden wie Übelkeit, Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme hinzu oder ist der Sonnenbrand schwer oder großflächig, sollte ein Arzt zurate gezogen werden.

Weitere Informationen zur Wirkung der Sonne und dem richtigen Sonnenschutz finden Sie in unserem Thema Haut und Sonne.
↑ nach oben

Insektenschutz

Insekten wie Mücken, Zecken, Wanzen, Läuse oder Milben gibt es beinahe überall. Gerade auf einer Reise ist es sehr wichtig, sich gut vor Insekten zu schützen. Denn sie können zum Teil gefährliche Reisekrankheiten wie Malaria, Dengue-Fieber oder Leishmaniose übertragen. Informieren Sie sich vor Ihrer Reise, welche Schutzmaßnahmen sinnvoll sind.
↑ nach oben

Schutz vor Mückenstichen

Mücken vermehren sich in stehenden Gewässern. Wenn Sie sich also nicht lange an Teichen, Tümpeln und anderen Gewässern aufhalten, können Sie so schon einige Stiche vermeiden. Mücken sind zudem meist nachtaktiv. Deshalb sollten Sie sich abends und nachts in Räumen mit Fliegengittern aufhalten und unter einem Moskitonetz schlafen. Wenn Sie im Freien unterwegs sind, schützt lange Kleidung vor Mückenstichen.

Neben diesen Maßnahmen ist das richtige Mückenschutzmittel entscheidend. Es gibt Präparate auf pflanzlicher Basis. Sie sind jedoch nicht so wirksam wie chemische Mittel. Am besten schützen Insektenschutzmittel mit N,N-Diethyl-m-Toluamid (DEET) oder Dimethylphthalat (DMP). Sie sind aber nicht unumstritten und können eine gesundheitsschädliche Wirkung haben. Für welches Insektenschutzmittel Sie sich entscheiden, sollten Sie davon abhängig machen, wo Sie sich aufhalten. Lassen Sie sich von uns beraten, welches Mückenschutzmittel für Sie geeignet ist.

Beachten Sie auch: Tragen Sie Insektenschutzmittel immer nach der Sonnencreme auf. Sonst ist die Wirkung eingeschränkt. Inzwischen gibt es auch Kombinationspräparate.
↑ nach oben

Schutz vor Zeckenstichen

Zecken können Krankheiten übertragen, beispielsweise FSME oder Borreliose. Die oben beschriebenen Insektenschutzmittel wirken auch gegen Zecken. Daneben hilft festes Schuhwerk sowie lange Kleidung. Nach Spaziergängen oder Wanderungen sollten Sie Ihren Körper nach Zecken absuchen. Besonders an Körperstellen mit dünner Haut, die warm und gut durchblutet ist, fühlen sich Zecken wohl. Außerdem kann es helfen, sich gründliche zu duschen. Eine Zecke kann dabei abgewaschen werden.
↑ nach oben

Schutz vor Bienen- und Wespenstichen

Gerade im Urlaub wird häufig draußen gegessen und getrunken. Das lockt Bienen und Wespen an. Sie lassen sich von Insektenschutzmitteln nicht abschrecken.

Um Bienen- und Wespenstiche zu vermeiden, sollten Sie deshalb nie direkt aus undurchsichtigen Dosen oder Flaschen trinken und Getränke immer gut abdecken. Halten Sie zudem Abstand zu blühenden Pflanzen und Abfalleimern und räumen Sie Speisereste sofort nach dem Essen weg. Wichtig ist: Ruhig bleiben, wenn sich eine Biene oder Wespe nähert. Schlagen Sie nicht nach ihr und versuchen Sie nicht, sie wegzupusten. Auch wenn ein Tier in Ihre Kleidung kriecht, sollten Sie Ruhe bewahren und das Kleidungsstück vorsichtig ausziehen.
↑ nach oben

Behandlung von Insektenstichen

Wenn Sie auf einen Insektenstich sehr heftig reagieren, sollten Sie möglichst schnell einen Arzt aufsuchen. Denn es könnte sein, dass Sie allergisch auf das Gift des Tieres sind. Bei einer normalen Reaktion ist es sinnvoll, die Einstichstelle zu kühlen.

Daneben helfen entzündungshemmende und juckreizstillende Salben oder Gels aus der Apotheke. Diese enthalten meist Kortison, Hydrokortison oder Antihistaminika. Gelegentlich wird auch von Erfolgen durch Hitzeeinwirkung auf die Einstichstelle berichtet. Dabei sollte ein heißer Waschlappen auf die Einstichstelle gedrückt werden. Auch vorgefertigte Wärmeapplikatoren sind im Handel erhältlich. Eine eindeutige wissenschaftliche Stellungnahme gibt es dazu jedoch noch nicht. Auch pflanzliche Mittel mit Arnika wirken Entzündungen und Schmerzen entgegen.
↑ nach oben

Frau cremt sich mit Sonnenmilch ein.
© Thinkstock
Dick auftragen: Sonnenschutzmittel müssen richtig angewandt werden, damit sie richtig wirken können. An Sonnencreme sollte man nicht sparen und sie nach dem Baden und Abtrocknen immer wieder neu auftragen.
Frau mit Sonnenbrand am Rücken
© Thinkstock
Kühlung: Bei einem Sonnenbrand kann die richtige Behandlung Linderung verschaffen. Kühlende Gels und Cremes wirken wohltuend.
Mücke sticht in Hand.
© Thinkstock
Blutsauger: Besonders auf Reisen sollten Sie versuchen, Mückenstiche zu vermeiden. Denn Reisekrankheiten wie Malaria oder Dengue-Fieber werden von den kleinen Blutsaugern übertragen.