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descriptionSchleife Brustkrebs
Gene, Hormone, Übergewicht und Alkoholkonsum spielen bei der Entstehung von Brustkrebs eine Rolle. Doch nicht jeder Knoten ist bösartig. 75 Prozent sind harmlos.
descriptionMammografiebild
Bildgebende Techniken und moderne Biopsieverfahren zeigen den Tumor und decken wichtige Einzelheiten auf, nach denen sich die Therapie richtet.
descriptionOperationsbesteck
Die Diagnose Brustkrebs muss heute nicht mehr bedeuten, dass die Brust entfernt wird. Meist kann der Tumor zerstört und die Brust erhalten werden.
descriptionTabletten
Für ein Knockout der Krebszellen sollen neue Behandlungsformen sorgen, wie die „small molecules“, die Wachstumssignale innerhalb des Tumors unterbrechen.
descriptionBrust abtasten
Die regelmäßige und sorgfältige Brustselbstuntersuchung kann Leben retten, denn sie entlarvt Brustveränderungen frühzeitig.
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Vorsorge: Monatlich die Brust selbst untersuchen

Es reicht nicht, einmal jährlich zum Gynäkologen zu gehen und sich im Rahmen der gesetzlichen Krebsfrüherkennung die Brust abtasten zu lassen. In einem Jahr kann aus einem nicht tastbaren Knoten ein weit fortgeschrittener Tumor werden. Deshalb ist die monatliche Selbstabtastung der Brust extrem wichtig.

Selbstuntersuchung entdeckt Brustkrebs-Symptome frühzeitig

Sie sollten selbst regelmäßig einmal im Monat Ihre Brust abtasten, um möglichst frühzeitig Veränderungen zu entdecken. Leider nutzen derzeit aber nur 15 Prozent aller Frauen diese Chance. Übrigens: Die beste Zeit für die Brustuntersuchung ist vom siebten bis zehnten Tag nach Beginn der Regelblutung. Sollten Sie keine Regelblutung mehr haben, legen Sie einen Tag fest, an dem Sie regelmäßig einmal im Monat Ihre Brust abtasten.
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Schritt 1: Stellen Sie sich vor einen Spiegel, stützen Sie die Hände auf die Hüften und betrachten Sie Form und Größe der Brüste. Achten Sie auf Seitenunterschiede, Einziehungen, Rötungen oder großporige Haut (Orangenhaut). (Siehe Bild rechts)
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Schritt 2: Heben Sie die Arme hoch und achten Sie vor allem auf Einziehungen der Brustwarzen. Betrachten Sie jetzt auch den unteren Teil der Brüste. Wiederholen Sie die Bewegung mehrmals. Achten Sie auf unterschiedliches Verhalten der Brüste beim Heben der Arme. Verschränken Sie dann die Hände hinterm Kopf und überprüfen Sie folgende Punkte (siehe Bild rechts):
  • Schwellungen der Lymphknoten unter der Achsel
  • Hauteinziehungen und Vorwölbungen an der Brust
  • Hautausschlag, Rötung, Verdickung und Verhärtung im Bereich der Brust
  • Spontane Blutergüsse auf der Brust
  • Neu aufgetretene Größendifferenz der Brüste. (Normalerweise ist eine Brust immer etwas größer als die andere.)

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Schritt 3: Jetzt betasten Sie mit flach aufliegender Hand die Brust. Teilen Sie in Gedanken die Brust mit einer senkrechten und einer waagerechten Linie in vier Viertel und suchen Sie jedes Viertel von außen nach innen ab. Prüfen Sie auch, ob sich aus der Brustwarze Sekret entleeren lässt. (Siehe Bild rechts)
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Schritt 4: Untersuchen Sie jetzt die Achselhöhlen mit der jeweils gegenseitigen Hand. Lassen Sie dazu den Arm locker hängen und suchen Sie die Achselhöhle von vorn nach hinten nach derben Knoten ab. (Siehe Bild rechts)
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Schritt 5: Betasten Sie die Brust und beide Achselhöhlen im Liegen. Tasten Sie im Sitzen die Schlüsselbeinregion ab. Dabei untersucht die rechte Hand die linke Seite und umgekehrt.

Falls Sie bei dieser Selbstuntersuchung etwas Verdächtiges bemerken, sollten Sie möglichst bald einen Arzt aufsuchen, der Ihre Brüste zunächst noch einmal gründlich abtasten wird. Eventuell werden dann weitere Untersuchungen durchgeführt.
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Grafik: Brustuntersuchung
© vitanet GmbH
Brustabtasten Schritt 1: Vor einem Spiegel werden die Brüste auf Veränderungen der Form, Oberfläche und Haut kontrolliert.
Grafik: Brustuntersuchung
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Brustabtasten Schritt 2: Mit gehobenen Armen können Sie Veränderungen der Brustwarzen besser erkennen.
Grafik: Brustuntersuchung
© vitanet GmbH
Brustabtasten Schritt 3: Betasten Sie Ihre Brust mit flach aufliegender Hand. So können Sie Gewebeveränderungen gut fühlen.
Grafik: Brustuntersuchung
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Brustabtasten Schritt 4: Nicht nur die Brust muss gut untersucht werden. Auch in den Achselhöhlen können sich Knoten bilden.
Grafik: Brustuntersuchung
© vitanet GmbH
Brustabtasten Schritt 5: Einige Veränderungen können Sie besser im Liegen als im Stehen erfühlen.